DARK NIGHT FESTIVAL, ALTENBURG

via hell-zone.de

"...Da es auch nach LARVA nicht viel Technik von der Bühne zu räumen gab, konnten nova-spes pünktlich starten. Mittlerweile auch nicht mehr ganz unbekannt in der Szene, durfte man eine gewisse Erwartungshaltung haben. Und die Erwartungen wurden erfüllt, ja übertroffen. Es hätten perfekte 60 Minuten im Konzertleben des Trios sein können, wenn man nicht nach dem ersten Teil des Konzertes während eines eher belanglosen Instrumentals die Deko auf der Bühne änderte, und das Outfit wechselte. Dieses Break verwirrte, und veranlasste so einige, den Saal zu verlassen. nova-spes
Im Endeffekt änderte dies aber nichts daran, dass nova-spes absolut überzeugten, egal ob es die ersten drei Nummern von den letzten zwei Alben vor dem Umbau oder weiteren Titel vom Anfang des Jahres erscheinenden neuen Albums nach dem Umbau waren, bei denen die Zuschauer wieder vor der Bühne aufschlugen. Von den Jungs gab es fett melodiösen Druck, der unweigerlich in die Glieder fuhr. Das neue Material beeindruckte durch einen stillen musikalischen Stilwandel.
nova-spesWas sich auf dem letzten Album „LEBEN IST KRIEG“ schon andeutete, wird im neuen Material manifestiert: Die Drums kommen fetter, die Melodien und Flächen, immer noch typisch nova-spes, rücken etwas weiter nach hinten und die Texte sind noch bissiger. Der Sound kommt dunkler und aggressiver daher. Die zweite Stimme von Steffen an den Keys war nun präsenter, und so den Sound bereichernder.
Auch auf der Bühne passiert mehr. Unübersehbar war die Spielfreude der Mannen um den Frontmann. Matthias, der Mastermind und Sänger, war heute lebendiger und weniger introvertiert. Er nahm das mitwippende und applaudierende Publikum mit auf die kurze Reise durch den wohl nun neuen nova-spes-Musikkosmos.
Mit sehr viel Beifall wurden die drei verabschiedet.
Dieser Auftritt war ein Highlight des Abends...."